Therapieverlauf

Die Behandlung durch die NEXUS-KLINIK ist in mehrere Phasen eingeteilt, die systematisch aufeinander aufbauen und damit nicht nur eine sichere Kontrolle des Behandlungserfolges erlauben, sondern auch die Integration ambulanter und stationärer Behandlungen sicher stellen.

Vorbereitung…

Die Behandlung beginnt mit dem Entschluss des Patienten zur Veränderung. Der erste Schritt kann der Anruf oder auch ein Vorgespräch in der NEXUS-KLINIK sein, um die Bedingungen für eine schnelle Aufnahme zur Akutbehandlung zu klären. Hilfreich ist immer auch das Gespräch mit Ihrem ambulanten Psychotherapeuten oder Facharzt, um gemeinsam über die Indikation für eine stationäre Behandlung zu beraten.

Diagnostik und Problemanalyse…

Die stationäre Therapie beginnt mit umfassender diagnostischen Maßnahmen und Bedingungsanalysen, auf deren Grundlage ein konkreter und auf die persönliche Situation des einzelnen Patienten abgestimmter Behandlungsplan erarbeitet wird.

Motivation und Therapieplanung…

Ausgehend von den diagnostischen Ergebnissen werden gemeinsam mit dem Patienten die Vor- und Nachteile, die Wirkungsweisen und die zu erwartenden Effekte der geplanten Therapie besprochen. Der Patient wird so von Beginn an aktiv in die Therapiegestaltung einbezogen.

Stationäre Intensivtherapie…

Einzelgespräche, Gruppentherapien, Funktionstherapien und medizinische Behandlungen werden zu einem dichten Netz therapeutischer Wirkfaktoren gebündelt, um möglichst rasch durch konkrete Erfahrungen eine Überwindung der Problematik und Beschwerden zu erreichen. Je intensiver der Patient die Veränderungen auf eigene Erfahrungen zurückführen kann, desto stabiler werden die erreichten Therapiefortschritte sein.

Selbstmanagement und Übergang zu ambulanter Behandlung…

 Am Ende der Intensivphase werden die therapeutischen Erfahrungen mehr und mehr in der Hand des Patienten gelegt, dessen eigene Stärken im Gesundungsprozess jetzt eindeutig im Vordergrund stehen. Gleichzeitig wird der Patient in Nexus-Verbund weiter durch professionelle Hilfe unterstützt: Vor der Entlassung erfolgen intensive Abstimmungen mit den ambulanten Behandlern des Patienten, um den Übergang zur ambulanten Weiterversorgung vorzubereiten oder im Einzelfall mögliche Intervalltherapie zu koordinieren.