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„Psychotherapie wirkt über die Generationengrenze“

Prof. Dr. rer. nat. Silvia Schneider

Portrait Dr. Silvia Schneider

Die familiäre Häufung psychischer Störungen ist ein bestens bekanntes Phänomen: Wer ein Familienmitglied mit einer psychischen Störung hat, dessen Risiko für die Entwicklung einer eigenen psychischen Störungen ist deutlich erhöht. Viel weniger beachtet wurde bisher,  was geschieht, wenn das erkrankte Familienmitglied durch eine erfolgreiche Behandlung lernt, seine Störung zu bewältigen. Der Vortrag nähert sich dieser Fragestellung auf zwei Wegen: 

(1) Wie wirkt sich die Psychotherapie eines Elternteils auf die Kinder aus („Top-Down“-Ansatz)? 

(2) Wie wirkt sich die Psychotherapie eines Kindes auf die Eltern aus („Bottom-Up“-Ansatz)? 

Zudem wird erörtert, welche Prozesse an Psychotherapieeffekten über die Generationengrenze hinweg beteiligt sein könnten. Abschließend werden Empfehlungen für die klinische Praxis diskutiert. 

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