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Angststörungen

Sie scheuen sich vor engen und überfüllten Räumen oder weiten Plätzen? Sie sind dauernd nervös und sorgen sich, ohne recht zu wissen, wovor? Sie haben Angst, dass Sie bei anderen Menschen einen schlechten Eindruck erwecken könnten? Sie ziehen sich zunehmend zurück und vermeiden es, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? Sie bemerken einen Leistungsknick und sind unzufrieden? Sie können das Gefühl der Angst nicht unterdrücken, wissen aber, dass Sie überreagieren?

Angst ist im Grunde ein ganz normales Gefühl: ein angeborener Schutzmechanismus, der uns vor drohender Gefahr warnt. Wenn wir Angst empfinden, wird unser Körper automatisch auf Kampf oder Flucht vorbereitet: Atmung und Herztätigkeit werden beschleunigt, Muskeln werden angespannt und die Durchblutung wird gefördert. Das logische Denken setzt aus und Jahrtausende alte Instinkte übernehmen die Kontrolle. Ansonsten würden wir in bedrohlichen Situationen womöglich so lange über das Geschehen nachdenken bis es vielleicht zu spät ist. Angst ist also eine biologisch sinnvolle, wenn nicht sogar überlebenswichtige Reaktion.

Wenn die Angstreaktionen jedoch der Situation nicht angemessen sind, z. B. die Angst unangemessen häufig, lange oder intensiv auftritt, und zunehmend den Alltag bestimmt, liegt der Verdacht einer Angststörung nahe. Es gibt zahlreiche Faktoren, die zu einer Angststörung beitragen können: Eine natürliche Veranlagung mit Angst zu reagieren, eine lang andauernde, alltägliche Belastung oder auch ein besonders belastendes Lebensereignis gehören beispielsweise dazu. Im weiteren Verlauf kann das Gefühl der Angst derart in den Vordergrund treten, dass das alltägliche Leben in vielen Bereichen erheblich eingeschränkt wird. Es entsteht ein sogenannter Teufelskreis der Angst, aus dem sich die Betroffenen nicht mehr eigenständig befreien können. Oftmals vergehen mehrere Jahre, bis das Krankheitsbild adäquat diagnostiziert und behandelt wird. In der Zwischenzeit können die Betroffenen psychische Begleiterkrankungen wie depressive Störungen, Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenmissbrauch entwickeln. Die Behandlungsprognose gilt als günstig: Eine individuell auf den Betroffenen zugeschnittene Therapie hilft, den Teufelskreis der Angst zu durchbrechen und verspricht Aussicht auf eine dauerhafte Heilung.

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Die Angststörung hat viele Gesichter

Angststörungen gehören zu den häufigsten seelischen Erkrankungen unserer Zeit: Etwa ein Viertel aller Menschen entwickelt im Laufe des Lebens eine Angststörung. Zu den grundsätzlichen Formen der Angsterkrankung gehören die Panikstörung mit und ohne Agoraphobie, die generalisierte Angststörung, die soziale Phobie und die spezifischen Phobien.

Behandlung von Angststörungen in der NEXUS-Klinik